Ja, für diese Weltlage brauche ich Zuversicht, und ich male nicht einfach ein Bild, um Zuversicht zu zeigen – das Bild wird irgendwann ein Ausdruck,
im günstigsten Fall von meiner Zuversicht.
Aber es geht auch andersherum: Ich male, und dadurch werde ich zuversichtlicher.
Hört sich vielleicht etwas wirr an, aber Hoffnung und Zuversicht – das sind genau die Dinge, die ich jetzt brauche in dieser doch schwierigen Gemengelage.
Ja, und da hilft mir das Malen, das Gärtnern,
das Ideen sammeln und mein neugierig sein.
Jede dieser Tätigkeiten lässt meine Zuversicht ganz leise wachsen.
Ich bleibe, ich male weiter, gärtnere, sammele neue Ideen – mit offener Neugier
und mit einer Art Beharrlichkeit versuche ich immer wieder das Gute zu sehen und zu gestalten.
Jetzt lasse ich mich von diesem sonnigen Sonntagswetter in den Garten einladen.

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