Kein Aprilscherz – ich war schon wieder im Konzert.
Sehr schön, wenn ihr mich jetzt für eine feingeistige Kulturliebhaberin haltet,
ist zwar weit gefehlt, aber macht nichts.
Also das Göttinger Symphonie Orchester spielte in der Sheddachhalle.
Auf mich wirkte dieser Ort schon besonders, irgendwie lebendig, historisch und gleichzeitig modern.
Und das Musikformat auch besonders.
Die Musiker, nicht auf der Bühne, wechselten ihre Standorte
und waren mitten im Raum und manchmal mit den Zuhörern auf wundersame Weise verbunden.
Diese saßen und lagen auf Sofas, Luftmatratzen, Kissen, Stühlen, Hockern…
Interessante Lightshow, so dass der Dirigent mal grüne, mal blaue … Hände hatte.
Ja, und dann die Duftlampen, die mein Ehemann übrigens ganz fürchterlich fand und die Nebelmaschinen – ich fand’s gut.
Und die Bar – auch besonders. Vor, während und nach dem Konzert geöffnet.
Immer leichte und tatsächlich nicht störende Bewegung im Raum.
Ich allerdings rührte mich nicht vom Fleck.
Bärbel von Blanckenburg
Kirchweg 8a
37136 Waake



